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Standort alternativlos: Ja zum Krankenhauses

Aufnahme des Krankenhauses (Foto: Eric Spaniol)
Aufnahme des Krankenhauses (Foto: Eric Spaniol)
Anlässlich der jüngsten Debatten um die Zukunft der saarländischen Krankenhauslandschaft fordern die Lebacher Liberalen Klarheit im Planungsstand zur Nordsaarlandklinik und ein klares Bekenntnis zum Caritas-Krankenhaus in Lebach.
„Seit Jahren erleben wir eine immer wiederkehrende Diskussion über die Zukunft unseres Krankenhauses. Abgesehen von ausstehenden Investitionen ist der Standort mit der Neuansiedlung einer geriatrischen Abteilung und einer saarlandweit einzigartigen Spezialisierung in der plastischen Chirurgie zukunftsfähig aufgestellt“, betont Fred Metschberger, Vorsitzender der Lebacher FDP-Stadtratsfraktion.
Die Ursache der fortwährenden Unsicherheit sieht die Lebacher FDP vor allem in der verfehlten Krankenhausplanung des Gesundheitsministeriums. Die Verantwortung für die ruhenden Investitionen um das Caritas-Krankenhaus könnten durch die Ministerin nicht ausschließlich auf die CTT als Träger abgeschoben werden. Die Überschneidung der Investitionsentscheidung zum Neubau des Bettenhauses mit der Ausschreibung zur Errichtung der Nordsaarlandklinik verwehre dem Träger jegliche Planungssicherheit.
„Ohne Planungssicherheit wird es keine weiteren Investitionen geben. Politik und Ministerin stehen in der Pflicht, endlich Klarheit über den Planungsstand zur Nordsaarlandklinik zu schaffen und das Verfahren zügig abzuschließen. Das sind sie neben den Bürgern vor allem den Beschäftigten der Krankenhäuser schuldig“, so Metschberger weiter.
Die Liberalen sehen den Lebacher Standort als alternativlos an, um die medizinische Versorgung von Eppelborn bis Wadern sicherzustellen. Sollte die Nordsaarlandklinik errichtet werden, eigne sich Lebach aufgrund seiner zentralen Lage als der ideale Standort.