Endlich Zukunftsperspektive für das Lebacher Krankenhaus

Kurz nach der Frage des Vorsitzenden der FDP-Stadtratsfraktion, Fred Metschberger, zur Resonanz auf den „Offenen Brief“ des Bürgermeisters an die Geschäftsführung der Cusanus Trägergesellschaft Trier, erreichte den zu diesem Zeitpunkt tagenden Stadtrat die Nachricht: „Krankenhaus Lebach soll doch nicht schließen“. Laut eines Berichtes des Saarländischen Rundfunks wolle die Hildegard Stiftung, die Gesellschafterin der Caritas-Klinik in Lebach, den Standort nun doch erhalten und perspektivisch ausbauen. Dies geht aus einem Brief an die Mitarbeiter hervor, den der Stiftungsvorstand veröffentlichte.

 

Dazu Fred Metschberger: „Der Beitrag des Lebacher Krankenhauses zur Bewältigung der COVID-19-Krise hat die letzten Zweifler von der Notwendigkeit des Krankenhauses überzeugt. Dabei bleibt die Stadt Lebach auch zukünftig als Standort einer Nordsaarlandklinik alternativlos, um die sichere Versorgung des Nordsaarlandes gewährleisten zu können. Nach den städtischen Möglichkeiten werden wir diesen Prozess begleiten und unterstützen.“

 

Die Ankündigung der Hildegard-Stiftung sei aus Sicht der Freien Demokraten eine Erlösung für die Mitarbeiter des Krankenhauses und die Bewohner der gesamten Region. Um der Erlösung schnellstmöglich Sicherheit folgen zu lassen, betont Metschberger:

 

„Die Proteste aus Politik und Gesellschaft haben Wirkung gezeigt. Nach den vielen Worten des Lobes an die Beschäftigten des Lebacher Krankenhauses müssen nun Taten folgen. Nur von Applaus und guten Worten kann kein Beschäftigter in einem Krankenhaus, gerade in der jetzigen ungewissen Zeit, sein tägliches Leben meistern.“

 

Indem die Gesundheitsministerin und der Landrat ihren Unterstützungszusagen schnellstmöglich nachkommen, hoffen die Liberalen, könne ein Stück verloren gegangenes Vertrauen in die Politik und den Krankenhausträger zurückgewonnen werden.