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FDP klärt über Neuerungen des Nahverkehrsplan-ÖPNV auf

Ursprünglich im Jahre 1998 aufgestellt, befasst sich die saarländische Landesregierung seit mehr als drei Jahren mit der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes (VEP-ÖPNV). Dieser plant die zwischen den Gemeinden verkehrenden Bus- sowie Bahnverbindungen und bildet mit dem kommunalen Nahverkehrsplan, der Ende 2018 durch den Landkreis Saarlouis aufgestellt wurde, den Rahmen für die kommenden Jahre.

 

 

 

In drei Handlungsabschnitte mit unterschiedlichem Realisierungsaufwand gegliedert, ergeben sich für die Stadt Lebach im ersten Handlungsabschnitt keine Verbesserungen. Die Dynamisierung des Überlandverkehrs durch Expressbusse, die bestimmte Haltpunkte überspringen und schneller ans Ziel gelangen, oder die Erweiterung des Bahnnetzes gehen an unserer Stadt vorbei. Die Reaktivierung der Bahnstrecke Dillingen-Schmelz wird als Maßnahme im zweiten Abschnitt und der Lückenschluss nach Lebach erst im dritten Abschnitt der Planungen angestrebt.

 

 

 

Einzige Änderung ergibt sich aus der Umwidmung der bisherigen R-Linien zum PlusBus. Dieser soll Lebach je nach Auslastung entweder halbstündlich oder stündlich mit den Kreisstädten St. Wendel (über Tholey) und Saarlouis (über Dillingen) sowie der Stadt Wadern (über Schmelz) verbinden.

 

 

 

Tariflich sollen sich Verbesserungen ergeben. Durch die Einführung einer Saarlandwabe bei Monatskarten sollen die Fahrpreise günstiger und der Umstieg auf Bus und Bahnattraktiver werden. Bei Einzelfahrten soll das Wabensystem vorerst erhalten bleiben.