Barrierefreier Ausbau der Haltestellen im Stadtgebiet

Nach Vorgabe des Personenförderungsgesetzes sind die Belange der mobil oder sensorisch eingeschränkten Menschen gesondert zu berücksichtigen. Dazu wurde sich bei der Verabschiedung des Nahverkehrsplanes verpflichtet, den gesamten öffentlichen Personennahverkehr bis zum Jahre 2022 barrierefrei zu gestalten.

 

 

Aufgrund des erheblichen Investitionsbedarfs im Saarland wurde durch das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr ein Sonderprogramm für alle 52 Kommunen, aufgelegt. Dieses sieht eine Förderung von bis zu 90 Prozent der anrechenbaren Kosten vor.

 

Die Förderquote ist allerdings auf 10 Haltestellen pro Kommune beschränkt.

 

Alle Haltestellen in der Stadt Lebach wurden in Augenschein genommen und bewertet mit welchem Aufwand ein Umbau möglich wäre. Bei einigen Haltepunkten ist es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, z.B. privaten Zufahrten im Bereich der Haltestelle nicht möglich, diese barrierefrei umzubauen.

 

 

Auch sind in den vergangenen Jahren wurden bereits Bushaltestellen in allen Stadtteilen an die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung angepasst. Es wurden nunmehr weitere noch ausstehende Haltestellen durch die Ortsräte im Stadtgebiet für einen Umbau 2019 vorgeschlagen.

 

 

„Um alle Bürger am städtischen Leben teilhaben zu lassen unterstützen und fordern wir den weiteren Ausbau der Haltestellen im Stadtgebiet.“, so Fred Metschberger, Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion. Gerade die Barrierefreiheit sei ein großes Anliegen des Behindertenbeauftragten der Stadt Lebach aber auch vieler Sozialverbände so z.B. der VdK- Ortsverbände.